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Erwachen ins Leben

Kolumne von Robert Betz


Wir sind Deutschland!
Was aber tun wir dafür?

Wenn ich mit Menschen über ihr Verhältnis zu unserem Land, zu Deutschland, zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft spreche, dann bemerke ich in den letzten Jahren eine immer grösser werdende Distanz und Entfremdung diesen gegenüber. Viele gefallen sich darin, zu schimpfen über den Zustand dieses Landes, z.B. über korrupte Manager, die sich mit Millionen abfinden lassen, über „unfähige Politiker“, die sich jährlich die Diäten erhöhen und über vieles andere mehr.

Es ist keine Frage, dass Bürger und Medien Vorgänge in Wirtschaft und Politik kritisch verfolgen und kommentieren sollen. Was bei uns jedoch heute, in Zeiten zunehmender wirtschaftlicher Veränderungen und Unsicherheit, in breiten Bevölkerungsgruppen und entsprechend in den Medien geschieht, ist ein zerstörerischer Vorgang von „unten“, den wir in wenigen Jahren bitter bereuen könnten. Es ist ein zutiefst trennendes, verurteilendes und verachtendes Denken, das viele Menschen ausgerechnet den Bereichen entgegenbringen, aus deren Quelle ihr materielles Wohlergehen sowie ihre Sicherheit entspringen, das sind die Wirtschaft und die Politik samt Parteien und Beamtenapparat.

Die Basis für materiellen Wohlstand ist eine funktionierende und blühende Wirtschaft. Die Basis für ein geordnetes und sicheres Zusammenleben ist ein Gemeinschaftswesen, das wir poltisches System nennen. Vermutlich ist es bereits die Mehrheit in unserer Bevölkerung, die sich nicht mehr bewusst ist, worauf ihr Wohlstand beruht, warum sie ein Dach über dem Kopf und den Kühlschrank voller Essen haben.

Neben der negativen Grundeinstellung erleben wir heute eine unglaubliche Anspruchshaltung, die viele Menschen im (immer noch) Wohlstands-Deutschland ihrem Staat und ihrer Wirtschaft gegenüber an den Tag legen. Es ist die Haltung eines verwöhnten, längst in die Jahre gekommenen Kindes, das nicht bereit ist, seine Verantwortung zu übernehmen für sein Leben. Diese Haltung dem Staat gegenüber ist vergleichbar der gegenüber einem Vater, der sein Bestes gibt, sein Kind zu versorgen mit allem, was es braucht und von diesem dafür beschimpft und verachtet wird. Aber dieser Staat ist nicht unser Vater! Wer ist dieser Staat? Wer ist dieses Deutschland? Wir sind Deutschland! wie es vor einiger Zeit in einer Kampagne richtig hieß. Aber das gilt anscheinend nur während Fußball-Welt- oder -Europameisterschaften. Bei der WM 2006 entstand erstmals ein Gefühl von Gemeinschaft, ein neues Wir-Gefühl, das ich mir für unser Land insgesamt wünsche.

Für dieses Haus Deutschland, für dieses Land ist jeder von uns absolut mitverantwortlich, nicht weniger als ein Politiker oder ein Unternehmer. Wir wollen viel haben von diesem Land, stecken aber seit Jahren in einer anklagenden, reklamierenden und verurteilenden Anspruchshaltung ihm gegenüber. Wir schimpfen auf Politiker, wollen ihren Job aber nicht machen. Wir fordern von der Wirtschaft Arbeitsplätze, verurteilen und verachten jedoch erfolgreiche Unternehmer und die Wirtschaft insgesamt am laufenden Band. Wir lieben weder Deutschland, noch die deutsche Wirtschaft, noch die deutsche Politik, wollen aber, dass Sie uns nähren und versorgen. Zu diesem „Vater Staat“, in dem wir seit über 60 Jahren in Frieden und Wohlstand leben – wie keine Generation vor uns - haben wir eine völlig unangemessene, weil destruktive Haltung. Er soll uns nähren, aber viele „pinkeln“ auf ihn und wollen sich nur bedienen. Sie wollen nehmen, aber nichts geben. Frage an uns alle: Was geben wir diesem Land? Was tun wir – jeder von uns - in unseren Gemeinden und Städten, in unseren Schulen und Vereinen und an unseren Arbeitsplätzen für dieses Deutschland und seine Menschen?

Ein Land ist, wie eine Familie oder eine Firma, eine Einheit, in der jedes Mitglied einen immensen Einfluss hat und damit verantwortlich ist für den Zustand dieser Einheit. Wenn Millionen sich nicht mit diesem Land in bester Weise identifizieren, dann geht es den Bach hinunter. Es sind nicht die Parteien, es sind nicht die Behörden oder andere Strukturen, die ein Land zusammenhalten. Es ist einzig und allein das Bewusstsein und die Liebe seiner Bürger zu diesem Land. Nur was du wirklich liebst, kannst du besitzen, nur das gehört dir. Die Liebe ist der „Klebstoff“, der alle Dinge zusammenhält.


Ich bin stolz auf unser Land und auf die Talente und Fähigkeiten so vieler Menschen bei uns.


Es gehört zu den wichtigsten Dingen im Leben jedes Menschen, das auszudrücken und in die Welt zu bringen, was in ihm angelegt ist an Talenten und Schätzen. Hierzu bietet unser Land immer noch sehr gute Möglichkeiten. Ich lade jeden herzlich ein, sich zu besinnen auf ein neues, bejahendes, unterstützendes Verhältnis zu Deutschland und zu einem neuen Denken und Handeln in Gemeinschaft. Fragen Sie sich bitte: Was kann ich in meinem Umfeld, in meiner Firma, in meinem Verein, an meiner Schule, in meiner Gemeinde oder Stadt tun für die anderen und für alle gemeinsam? Wo kann ich meine Verantwortung übernehmen? Wo hat das verurteilende, trennende Denken Mauern aufgebaut zwischen den Menschen und Gruppen und was kann ich selbst ganz praktisch tun für Verstehen, Verbindung, Versöhnung und für ein neues Gemeinschaftsbewusstsein? Unser Land braucht jetzt jeden von uns. Es braucht unsere Liebe und unser Engagement, unsere Aufmerksamkeit und unser Herz.


Ich wünsche mir sehr, dass wir wieder eines neuen verbindenden Geistes werden; eines Geistes, der sich bewußt ist, dass jeder von uns zum Ganzen und das heißt, zu uns, gehört.


Wir sind nicht nur für unser kleines privates Wohl verantwortlich. Wir alle sind dafür mitverantwortlich, was in diesem Land – und natürlich auch in der Welt - geschieht. Wir alle sind täglich Schöpfer und Gestalter dieses Landes, durch unser Denken, Sprechen und nicht zuletzt durch unser Handeln (oder Nicht-Handeln).






   

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Robert Betz

Diplom-Psychologe, geb. 23. Sept. 1953 im Rheinland, lebt von November bis April in Herrsching am Ammersee und von Mai bis Oktober auf der griechischen Insel Lesbos, wo er zahlreiche Urlaubs-Seminare durchführt und organisiert. Seine Arbeit umfasst die Durchführung von Seminaren im In- und Ausland, die Ausbildung von Therapeuten und viele Vorträge, die er im Winterhalbjahr in Deutschland hält. Seine Arbeit ruht auf einer christlich-spirituellen Grundhaltung, sein zentrales Thema und Anliegen ist es, die Menschen daran zu erinnern, daß sie von Natur aus göttliche Wesen voller Liebe sind und sie zu unterstützen, Frieden, Freiheit, Freude und Gesundheit, kurzum ganzheitliches Lebensglück zu erschaffen und aus "alten Schuhen" auszusteigen.



Robert Betz
Diplom-Psychologe

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