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Spiritualität im täglichen Leben

Ilona Selke


Eigenverantwortung für unsere Entfaltung

Vor ein paar Wochen erreichte mich eine Email, die sinngemäß ungefähr so lautete:

Liebe Ilona

Wenn du doch alles so gut mit deiner Imagination machen kannst, warum stellst du dir dann nicht einfach vor, dass alle Menschen erleuchtet sind, damit wir dann es nicht mehr so schwer in unserem Leben haben?


Es war noch eine Anklage in der Email enthalten, dass, wenn man schon über größere Kräfte verfüge, man dann doch allen Menschen einen Segen verpassen sollte, damit sie nicht mehr leiden müssen.

Als ich die Email las, musste ich innerlich lächeln. Wie kindlich diese Bitte doch klang. Die Vorstellung , dass uns jemand die Arbeit der Seelenentwicklung abnimmt und unser Leben erleichtert: auch wenn sie verständlich ist, bedeutet sie doch, dass wir noch nicht wirklich wach sind und die Freiheit der Seele noch nicht wirklich erkannt haben.

ABER dieser Wunsch ist alles andere als ungewöhnlich. Viele von uns hoffen insgeheim, dass eine große Kraft uns die Arbeit abnimmt, oder wir schieben die Schuld, dass alles schlecht läuft, auf alles und alle andere außer uns selbst.

Wie oft bezichtigen wir unsere Umstände und andere Menschen, dass sie die Schuld an dem Üblen in unserem Leben haben. Wenn nur....dann wäre alles anders, denken wir uns oft. Sei es das Geld, die Arbeit, der Chef, die Gesundh
Email an Ilona
Möchtest Du Ilona eine Frage stellen? Dann kannst Du hier eine » email an Ilona Selke schicken
eit, die Eltern, der Partner, die Kinder, alles bedrückt uns und macht uns unser Leben schwer.

Nicht nur Lebensumstände sind für uns verantwortlich, sondern wie oft suchen wir doch Hilfe auf, und hoffen, dass die Arbeit uns abgenommen wird. Sei es durch den Arzt, dem Krankenhaus, oder gar Jesus.

Die Hoffnung auf einen übernatürlichen Erlöser ist in vielen von uns tief verankert. Viele Weltreligionen predigen vom Erlöser, seiner Wiederkehr und der Rettung.

Seit unserer Kindheit sind die meisten von uns mit den Gedanken eines Erlösers aufgewachsen. Unsere ganze westliche Welt, die christliche Welt zumindest, lebt von der Vorstellung, dass Jesus für den Menschen sogar gesühnt hat. Bei der Taufe wird jedem Wesen die Arbeit des Ausbadens von schlechtem Karma abgenommen. Die Sünden werden vergeben!

Welch eine großartige Idee! Unser Lernen wird unnotwendig. Wir lernen nicht mehr durch den Bumerangeffekt von schlechtem Karma, der uns um die Ohren knallt, sondern wir können uns vergeben fühlen, weil schon einmal jemand für unsere Sünden eingestanden ist.

Ich möchte nur nebenbei einmal auf die tief verwurzelte interessante Verbindung vom christlichen Glauben an Opfer und Versühnung aufzeigen, die vielleicht schon vielen Lesern klar ist, aber nicht allen.

Zur Versühnung benötigte es anscheinend, um für viele Menschen nachvollziehbar zu sein, immer noch ein Opfer, welches sterben musste. Wie in den meisten der alten Naturreligionen ein Blutsopfer benötigt wird, so starb auch Jesus am Kreuz für die Sünden der Menschen. Ähnlich war es auch in den mittelamerikanischen Zivilisationen, zum Beispiel bei den Mayas, wo die Versühnung mit den Göttern mittels menschlicher Opfer Gang und Gebe war. In Bali wird immer noch ein Tier, meist ein Schwein, als Opfer benötigt.

Opfer, ob einmal oder viele Male, werden, und wurden erfordert um Gott zu bewegen, uns etwas Gutes zu tun, und um uns alte schlechte Taten zu vergeben. Mit Jesus war es für die Christen mit einem Mal Sterben allerdings für alle Zeiten getan. Dafür wird aber allsonntäglich symbolisch der Akt des Opfertodes durch das Abendmal repräsentiert, wiederholt.

Auch wenn wir uns dieser Glaubenssätze selten bewusst sind, so beherrschen sie doch oft unser Unterbewusstsein. Es hilft uns, auf unserem Weg tief in uns nachzuforschen, um zu erkennen, ob wir tief im Innersten diesen Glauben in uns tragen. Unsere tief liegenden Überzeugungen bestimmen unsere Welt, unsere Kreationskraft, unsere Effektivität.

Machen wir uns lieber nichts vor, und suchen in unserer Tiefe, welche Glaubenssätze uns begleiten.

Zurück zu dem Glauben, dass wir auf einen Erlöser hoffen, auf einen goldenen Strahl der um das Jahr 2012 die Erde erhellen wird. Wie nutzbringend ist eine solche Weltanschauung, ob wir sie bewusst oder unbewusst in uns tragen?

Was bringt sie uns als etisches Wesen, als eine sich entwickelnde Seele?

Wenn unserer Seele so drastisch durch die Hilfe anderer geholfen werden kann, ob in menschlicher Form oder in Form von abstrakter Energie,  und wir darauf hoffen, dass uns geholfen wird, was  bedeutet das für unsere Entwicklung als Seele?

ODER wenn wir immer meinen, dass die UMSTÄNDE es sind, die verändert werden müssten, oder die Umwelt, oder die Regierung, damit wir glücklich, erleuchtet, oder was auch immer sein können, was bedeutet das für unsere Entwicklung?

Wenn der Seele durch Seegen und Heilung anderer geholfen wird, dann weiß die Seele  im Endeffekt gar nicht, wie sie es selbst dorthin schaffen kann. Im Grunde erhoffen wir eine Veränderung, die wir, selbst wenn sie wirkt, nicht zwangsläfug aufrecht erhalten können, da wir den Weg zu dem neuen Zustand nicht selbst gefunden haben.

Ähnlich ist es mit dem Wunsch, dass sich ein "Mammutereignis" abspielt, sei es 2012 oder der Wunsch, einen Segen durch einen erleuchteten Meister zu erhalten, der uns die Arbeit abnimmt, den Weg der Erleuchtung der Seele selbst zu gehen. Ob Heilung, Seegen, oder Sonstiges, wir bleiben unbeholfene Kinder als Seele, wenn wir den Weg nicht selber gehen lernen.

So erinnerte mich die Frage, die in der Email an mich gestellt wurde, an die ganze Kosmologie, die hinter einem solchen Wunsch steckt. Ein Wunsch das sie sich nicht wirklich alleinverantwortlich entfalten muß, ein Wunsch nach einem „Abrakadabra Simsalabim“ Zauberspruch der einen sofort und für alle Zeiten in den Himmel bringt.

Anders ist es in den asiatischen Ländern, wie in Bali, wo der hinduistische Glaube herrscht. Dort weiß jeder, dass er durch seine Taten entweder ein gutes Feedback bekommt, also gutes Karma oder schlechtes Karma bekommt. Jedes Gebet bringt seine eigenen Folgen. Jede gute Tat ebenso. Jeder gute Gedanke hat seine eigene Konsequenz. Menschsein entfaltet sich langsam und allmählich in seinem Licht zum Engel.

Die Hoffnung, dass dem Menschen die Arbeit abgenommen wird,  ist in uns tief verankert.

Dabei gibt es den „Abrakadabra Simsalabim“ Zauberspruch tatsächlich!

Es gibt eine höhere Kraft, die Urquelle allen Seins, die göttlichen Kraft, die durch unsere Aufmerksamkeit, oder durch unsere Vorstellungskraft Realität erschafft. Die Essener lehrten zum Beispiel, sich Gebete erfüllt vorzustellen, sich vorzustellen, dass man in dem Moment wo man den Wunsch an Gott auspricht sich auch ebenso fest überzeugt vorstellt, wie es sich schon in dem Moment verwirklicht hat.

In diesem Prozess bleiben wir aber selbst verantwortlich, der Schöpfer unserer Realität. Auch wenn es unser Unbewusstsein ist oder war, dass unsere Realität kreierte, so sind und waren wir dennoch mitbeteiligt. Sobald ein Mensch bereit ist, diese Kraft anzunehmen, sobald kann er sich aus dem Schlamm selbst hochbeamen.

Denn im Endeffekt ist es unsere Vorstellungskraft  und die Kraft unseres Glaubens, dass die höhere Kraft uns helfen kann, mitzuschöpfen. Diese Urkraft hilft uns unsere Situationen, manchmal sogar zauberhaft schnell, positiv zu verwandeln.

Auf diese Weise um Hilfe bitten, das liegt in unserer Macht. Und Anderen helfen können wir am Besten, indem wir Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Nie können wir dauerhaft einem Wesen etwas geben, was es nicht selbst aufrecht erhalten kann. Darin liegt die größte Weisheit.

Wenn ich jemandem wirklich helfen möchte, so tue ich es am Besten, in dem ich ihm Handwerkzeuge an die Hand gebe, damit er seinen Himmel selbst bauen kann. Einem Armen hilft ein Netz mehr als ein Fisch, den ich ihm schenke. Sollte ich einmal nicht mehr da sein, um ihm zu helfen, so kann er selbst fischen gehen, Er hat sich alleine seine eigene Leiter in den Himmel auf Erden oder zu dem Seelenerwachen bauen können.

Es gibt Prinzipien die uns wahrlich im Leben helfen zu wachsen. Es gibt andere Glaubenssätze, die uns eher daran hindern.

Das Gesetz von Karma zum Beispiel lehrt uns, dass wir selbst verantwortlich für unsere Resultate sind. Der Bumerangeffekt von Energie, sprich Karma, funktioniert schneller, wenn wir heller schwingen, und langsamer, wenn wir dunkler sind.

Verzeihen, anderen und uns selbst, lehrt uns, dass wir unsere eigenen Mauern, die uns von Liebe abhalten, aufbauen aber auch abbauen können.

Das Wissen, dass wir von Innen her geleitet werden, erlaubt es uns, Lehrer im Außen zu suchen, damit sie uns gutes Handwerkzeug an die Hand geben, aber nicht zu erwarten, dass sie unsere Welt verzaubern können. Selbst wenn sie es können, so bringt es dem Menschen nichts. Im Endeffekt färbt ihre Erleuchtung nicht ab. Sie können uns zeitweise anheben, aber wenn wir wieder auf eigenen Füssen stehen, dann sind wir genau in dem Schwingungszustand, in dem wir uns selbst halten können. Den Zugang müssen, können und dürfen wir selbst finden. Und dann haben wir die Gewissheit, auch immer wieder allein den Weg zu finden.

Das Licht von innen ist unser wahrster Meister. Es birgt in sich alle notwendige Informationen, die wir je erbitten können. Ein Lehrer kann uns Methoden geben, um diesem Licht immer näher zu kommen, er kann uns helfen, in Schwingungsresonanz zu gehen. Das ist die allergrößte Hilfe, wodurch uns am Meisten geholfen wird. Er kann uns Wegweiser geben, Anhaltspunkte, die uns wissen, lassen, wo wir uns gerade auf dem Weg befinden. Aber die innere Arbeit kann uns keiner abnehmen. Das ist das wunderschöne am Leben.

In diesem Sinne unterrichte ich Methoden, um sich zu entfalten, durch Holographisches Imaging, durch Leben aus der Vision, durch Seelenbewusstseins Seminare. In keinem der Module bin ich diejenige, die wichtig ist, sondern wir lernen die Prinzipien, nach denen das Universum funktioniert. Ich kann die Resonanz vorleben, wir können uns danach orientieren, manchmal nachspüren, aber danach kann und muß jeder seine eigenen Schritte selbst einüben, bis er und sie immer leuchtender wird, und  immer bessere Resultate erlebt.

Und dann wird er eines Tages auch anderen weiterhelfen wollen und Methoden beibringen wollen, die es dem Menschen ermöglichen, sich dem Licht zu öffnen und Wunder im täglichen Leben zu gestalten.

Wir geben einander die Hand; eine Hand streckt sich nach oben, sie lehrt uns und eine Hand streckt sich nach unten und hilft einem anderen. Aber es wird keiner abhängig voneinander.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass wir gut daran tun, uns unsere oft tief unbewussten Glaubenssätze zu erforschen. Dazu brauchen wir uns nur selbst gut zuhören. Wir drücken in jedem Wort das aus, was wir glauben. Das Schwierige ist nur, dass man oft selbst mitten drinnen steckt und sich nicht selbst
Email an Ilona
Möchtest Du Ilona eine Frage stellen? Dann kannst Du hier eine » email an Ilona Selke schicken
reden hört.

Als Weiteres ist es gut, sich anzugewöhnen, sich selbst für sein eigenes Leben verantwortlich zu fühlen. Egal was geschehen ist, wir können verzeihen. Egal wie schwer es um uns herum ist, wir können uns täglich genau das vorstellen, was wir uns wirklich erwünschen. Mit der Zeit werden diese Träume war.



 





   







Ilona Selke

Ilona Selke wurde 1961 im Himalaja in einer deutschen Familie geboren. Ihre ersten drei Lebensjahre verbrachte sie deutsch und persisch sprechend in den bergigen Regionen nördlich von Indien. Nach dem vorzeitigen Tod von Ilonas Vater zog die Mutter mit ihren beiden Töchtern Mitte der sechziger Jahre nach Deutschland zurück.

Schon in frühen Jahren wurde Ilona von ihrer Mutter in Yoga, Atemtechniken und Meditation unterwiesen. Sie studierte Philosophie und vergleichende Religionswissenschaften in den USA, anschließend erlernte sie körperzentrierte Psychotherapie, Massagetherapie, Atemtherapie, Hakomi, und Gestalttherapie.

Seit Mitte der 80er leitet Ilona Selke gemeinsam mit ihrem Mann Don Paris Bewusstseins-
erweiterungs- und Meditationskurse. Von Dr. Vernon Wolf wurde sie persönlich zur Seminarleiterin für Holodynamics ausgebildet und unterstützt parallel Dr. Rod Newton bei der Entwicklung und weltweiten Verbreitung des Kurses Leben aus der Vision®.

Ilona und Don Paris haben Tausende von Stunden gemeinsam mit frei lebenden Delfinen und Walen in den verschiedensten Meeren rund um die Erde verbracht, um von ihnen neue Dimensionen des Bewusstseins kennenzulernen. In Key West sind sie die Leiter von Dolphin Watch Inc., einem Delfinbeobachtungsboot.

Ilona und Don leiten Seminare weltweit auf Deutsch und auf Englisch. Sie leben derzeit auf einer Insel im nordwestlichen Pazifik, nördlich von Seattle, USA sowie auf Bali, in ihrem Seminarzentrum wo sie halbjährlich Seminare leiten.

Ilonas Bücher Weisheit der Delfine und Frei wie ein Delfin sind im Ullsteinverlag erschienen.


Weiter Informationen über Ilonas und Don Paris:
http://www.ilonaselke.com

Kurs Leben aus der Vision:
http://www.lebenausdervision.com
http://www.lavkurs.com

Seminarzentrum Bali:
http://www.baliseminare.com

Spa in Bali:
http://www.ubudmassage.com

Delphine in Key West:
http://www.dolphinwatch.org

Englische Webseite von Ilona und Don:
http://www.livingfromvision.com

Radionic von Don Paris:
http://www.SE-5.com
http://www.energyhealthzone.com


Ilona Selke
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