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Zitat des Tages
Dominique Lapierre
Für mich zerfällt die Welt in diejenigen Menschen, die nach dem wunderbaren indischen Sprichwort leben, dass "alles, was nicht geteilt wird, verloren ist", und die anderen, die nicht wissen, wie viel Glück Teilen bedeutet.


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Ganzsein mit Leib und Seele - Nachklang eines zukunftsweisenden Symposiums
Birgit Kratz
Eine Freundin hatte mir von dem Stille-Symposium erzählt, das, von der evangelischen Kirche organisiert, im Jahr 2012 im Kreis Steinfurt stattgefunden hätte. Es wäre echt was richtig Besonderes gewesen. Und 2013 sollte es ein weiteres Symposium geben - nun mit dem Titel: GANZSEIN MIT LEIB UND SEELE. Da das ja nun mein Thema ist, wollte ich da auch hin.
                  
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Als "Ossi" habe ich das Glück, weniger Vorurteile gegen die Kirche zu haben, als viele meiner Mitmenschen hier. Ich lese die Bibel-Geschichten auf meine Weise. Und, bedingt durch meine sozialistische Vergangenheit, hatte ich keinen Pflicht-Religions-Unterricht und bin auch nicht konfirmiert oder ähnliches.

Trotz allem interessieren mich Spiritualität und ganzheitliche Heilmethoden, die es dem Menschen erlauben, sein volles Potenzial zu entdecken und zu leben.

Kein Wunder also, dass mich das Thema des Symposiums ansprach und ich sofort beschloss, dabei sein zu wollen. Das war kein Fehler!


Wir stecken alle unter einer Decke!

Ein Schlüssel-Erlebnis stellte sich im Morgen-Gottesdienst des 2. Symposium-Tages ein. Etwas war verkehrt verstanden worden, weshalb der Kirchenraum am Morgen nicht geheizt war. Aus dem Gemeinde-Haus wurden schöne bunte Plaids gebracht - und plötzlich steckten wir Teilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes "alle unter einer Decke". Ich bin heute noch berührt von diesem kleinen Erlebnis, das uns Teilnehmer ganz unschuldig und nebenbei körperlich-menschlich etwas näher brachte.
 

Das Vater Unser in seiner ursprünglichen Form

Im anschließenden Morgen-Seminar überraschte Franz-Xaver Jans Scheidegger, Theologe, Psychotherapeut, Dozent am Internationalen Seminar für analytische Psychologie, Zürich (ISAPZ) Kontemplationslehrer, Gründer Via Cordis, Flüeli (Schweiz), viele Teilnehmer mit dem Wortlaut der genauen Übersetzung des ursprünglichen aramäischen Vater Unser, wie es Jesus gesprochen hat. Ich konnte den anschließenden Gesprächen entnehmen, dass auch die Teilnehmer, die sich innerlich von der Kirche distanzieren oder weigern, das Gebet in seinem üblichen Wortlaut mitzusprechen, einfach begeistert von dieser wunderbaren Übersetzung waren. (>> zum Wortlaut dieses VATER UNSER). Wieder fühlte ich eine innerliche Annäherung der Symposiums-Teilnehmer.
 

Workshops zum Schnuppern

Alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen, die dem Motto des Symposiums entsprachen und damit an ihrem eigenen Leib Erfahrungen zu sammeln. Und obwohl diese Workshops an allen drei Symposium-Tagen angeboten wurden, waren die Teilnehmer sich einig: Wir hätten gerne noch mehr geschnuppert! Das Angebot ist so interessant und hat Leib und Seele richtig gut getan!
 

Einsichten aus den Erfahrungen

In World Cafe am 2. Symposium-Tag wurde diskutiert, wie GANZSEIN MIT LEIB UND SEELE
* auf diesem Symposium erfahren wurde
* auf den einzelnen Menschen wirkt
* in Alltag und Familie integriert werden kann
* auf der Ebene von Polik, Gesellschaft, Gesundheitswesen, Bildung ... gehoben werden kann.


Ich selber war Modertarin eines World Cafe-Tisches, an dem die Frage diskutiert wurde, wie GANZSEIN MIT LEIB UND SEELE auf gesellschaftlicher Ebene belebt werden kann. Da die Themen "Politik" und "Gesellschaft" für mich persönlich bisher viel zu groß waren, interessierte es mich zu hören, wie andere Menschen diese Themen sehen und welche Lösungen sie für möglich halten.

Es faszinierte mich, wie in beiden Diskussions-Runden zunächst Misstände benannt wurden und sich dann - aus dem Betrachten der aktuellen Situation heraus - gangabare zukunftsweisende Möglichkeiten eröffneten.

In beiden Runden stellten die Teilnehmer fest: Es Hat keinen Zweck, zu warten, bis es "Veränderungen von oben" gibt. Sehr schnell wurde klar, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, zuerst einmal bei sich selber damit anzufangen, ein Leben zu führen, das es Leib und Seele ermöglicht, in sich eins zu sein. Und dass diese Veränderung der Art, wie wir unser eigenens Leben in diesem Körper leben, Auswirkungen auf unser Umfeld haben wird.

Es wurde bewusst: wir als Individuen existieren nicht getrennt von der restlichen Menschheit. Wir sind vielmehr so etwas wie Zellen in einem Organismus. Und auch, wenn diese Zellen klein zu sein scheinen, ist doch jede einzelne wichtig für die Ganzheit. Denn sobald eine kleine Zelle in sich heil ist, bedeutet das auch Heilung für den ganzen Organismus.

Wir erkannten: Systeme, wie Familien oder Firmen, in denen in guten Zeiten auf einen wohlwollenden Zusammenhalt der Gemeinschaft geachtet wird, überstehen auch Krisenzeiten besser und wachsen durch diese Erfahrung sogar noch mehr zusammen.
 
Aber wir sahen auch: Es erfordert Mut, zu sich selbst und den eigenen Einsichten zu stehen. Denn es ist damit zu rechnen, dass diese Einsichten nicht den Erwartungen und den ausgetretenen Wegen entsprechen, die offensichtlich nicht mehr funktionieren. In solchen Fällen ist mit starkem Gegenwind und sogar mit Angriffen zu rechnen.

In beiden Diskussions-Runden waren sich die Teilnehmer einig: Vernetzung mit Gleichgesinnten ist wichtig!
Zum Austausch und zur gegenseitigen Ermunterung und Stärkung.

Und wir haben gesehen: Wir dürfen nicht mehr warten! Wir als Einzelpersonen, die Familien, unser Umfeld, das Land ... die ganze Welt braucht es, MIT LEIB UND SEELE ganz zu sein, denn sonst ist ein gesundes Leben auf diesem Planeten bald nicht mehr möglich.
 

Wind of Change

Zum Abschluss der Diskussionsrunden gab es eine kurze Zeit der Besinnung und Stille, die mit einem gemeinsamen Tönen aller Beteiligten ausklang: Jeder durfte seinen Ton singen. Und in dem Klang, der den Raum erfüllte, hörte ich plötzlich die Melodie des Scorpions-Songs Wind of Change.

Ja, es zeigte sich mir auf diesem Symposium noch öfter, dass Mauern sich sofort auflösen, sobald wir über unser Mensch-Sein und über den Austausch unserer Erfahrung, die wir als Menschen in unseren Körpern machen, einen direkten Zugang zu anderen finden können. Ganz unabhängig davon, welcher Religion, welchem Staat oder welcher Rasse wir auch angehören mögen.
 

Ausblick

Diese Symposium war noch nicht das letzte seiner Art! Vom 28.-30. März 2014 wird es in Steinfurt-Burgsteinfurt noch eines geben - diesmal mit dem Titel:

Unendliches Bewusstsein?

 

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