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Zitat des Tages
Marc Aurel

Die Aufgabe des Lebens besteht nicht darin, auf der Seite einer Mehrzahl zu stehen, sondern dem inneren Gesetz gemäß zu leben...


Marc Aurel
eig. Marcus Aurelius Antonius
röm. Kaiser (161-180) u. Philosoph
121 - 180


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Auszeit bei Viola und Martin Wemlinger
von Cornelia Stemberger


'Nimm Dir noch die Auszeit bei Viola und Martin, bevor sich unser Leben dann verändern wird', lächelte Robert, der Mann meines Herzens, und so fuhr ich beschwingt und fröhlich zu Martin und Viola nach Gerabronn. Die Veränderung in unserem bisherigen Leben als Paar mit zwei wunderbaren Hunden, wird durch Anabel, Roberts 16 jährige Tochter, in unser Leben hüpfen. Wir alle, Vater, Tochter, Mutter und ich als jetzige Frau an Papas Seite, haben diesem Umzug zugestimmt, und in 2 Tagen ist es soweit: Dann zieht Anabel bei uns ein. Es wird ein Abenteuer, auf das wir uns sehr freuen.


Unser Schiff für dieses Abenteuer hat ganz verschiedene Gefühle mit an Bord. Der meiste Platz ist von Freude und Fröhlichkeit belegt. Es gibt allerdings auch Ecken, da steht die Angst in verschiedenen Ausführungen rum. So gibt es die Angst vor…schaff ich das, die Angst vor dem ersten großen Streit, die Angst vor Einschränkungen, die Angst vor … meine Geduld, mein Verständnis oder meine Erfahrungen mit Teenies reichen nicht, die Angst vor…was passiert mit unserer Partnerschaft und letztendlich auch die Angst vor der großen Verantwortung nun doch ein Stück weit die „Muttererziehungsrolle“ zu übernehmen…wo ich doch in diesem Leben keine eigenen Kinder gewählt habe.

Doch diese Ecken der verschiedenen Ängste sind sehr klein und durch meine eigene Lebensphilosophie habe ich den Mut und sage Ja. Ja, zu Anabel. Ja, zu meinem Leben und vor allem Ja, zu meinen AufGABEN. Und genau um diese AufGABEN ging es, als ich mich mit Viola verabredete, ihre neue Transformationsarbeit zu testen. Ich liebe die Reisen zu mir selbst und Viola hat eine wirklich geniale Methode kreiert, die mich sehr neugierig machte. Als Testerin für die Connection AG und selber immer offen für neue Dinge konnte ich es nicht erwarten, meine Themen mit Viola zu transformieren.

Schon beim Frühstücken kamen wir meinem ersten großen Thema sehr nahe und wir beschlossen, mit der Arbeit zu beginnen. 'Noch eben die Blase entleeren, bevor es losgeht', dachte ich und schwupps war ich drin. Wow, ich sitze im Gäste Klo vom Haus Lichtblick und bin mitten in einer Emotion: Ich bin 4 Jahre alt und fühle einen riesen Klos im Hals. Es ist etwas passiert, das mir enorme Angst macht. Ich kann es nicht glauben, wir hatten noch gar nicht bewusst angefangen und schon geht es los. Also gehe ich nochmals raus und sage zu Viola, „ wow, mir ist gerade eine Emotion gekommen und ich weiß es geht um Kontrolle. Die hatte ich verloren und es hat mir eine Heiden Angst gemacht. Ich war 4 Jahre alt, als dies passierte.“

Viola bittet mich, sie nach oben zu begleiten, und ich setze mich in den gemütlichen roten Sessel von Violas Gesprächsraum. Eingekuschelt in eine Decke lasse ich mich in dieses Gefühl zurückfallen. Die Situation, die dieses Gefühl verursacht, gefällt mir nicht. Ich will gar nicht hinsehen. „Kannst Du trotzdem hinsehen? Was siehst Du?“ fragt Viola. Ich kämpfe noch etwas mit mir, und dann habe ich den Mut und schaue hin. Was sich sehe, kann ich gar nicht glauben, so etwas darf nicht sein! Und obwohl ich erst 4 Jahre bin, weiß ich, es ist falsch, was ich sehe. Geschockt finde ich mich als 4-jährige auf dem Klo wieder - daher auch das heutige schnelle Abtauchen in das Gefühl auf Violas Gäste Klo. Ich hatte mich ungeahnt in eine gleiche Situation begeben, an die sich meine Seele erinnerte. Und die Erinnerung brachte den riesengroßen Kloß in meinem Hals zum Vorschein, der nichts runter und auch nichts hoch lies. Mein Hals-Chakra war total blockiert. Ich wollte und konnte nicht aussprechen, was ich gesehen hatte. „Hab den Mut und sprich es aus, dann kann die blockierte Emotion erlöst werden, die geistige Welt unterstützt und beschützt dich dabei.“ Wieder entflammte ein innerer Kampf in mir, und gleichzeitig wurde mir bewusst, ich hatte das alles schon einmal einem Menschen, einem Erwachsenen gesagt und bekam die Botschaft, „das was du gesehen hast, ist nicht passiert.“ Also legte ich mir den Glaubenssatz zu: Ich kann meinen Augen und meinen Gefühlen nicht vertrauen. Um diesen Satz ganz aus meinem energetischen System zu löschen, begab ich mich also nochmals in diese Situation und spürte das Gefühl von damals wieder. Ich atmete tief durch und spuckte den Kloß aus meinem Hals regelrecht aus.

Danach fühlte ich mich frei und gleichzeitig sehr erschöpft. Transformation ist sehr befreiend und gleichzeitig wirbelt sie den kompletten Energiekreislauf im Körper durcheinander. Es ist wie ein Frühjahrsputz, zuerst entsteht im ganzen Haus Chaos, um dann wieder Ordnung zu schaffen. Ich darf meiner Intuition vertrauen, meine wahren Gefühle spüren und diese, meine eigene Wahrheit aussprechen, die für mich ganz alleine stimmig ist – das ist meine neue Ordnung in meinem Seelenhaus. Mit diesem Satz ging ich in das sonnig strahlende Gästezimmer, um mich dann in dem kuscheligen Bett für eine Weile auszuruhen. Mein Körper brauchte zwei Stunden Erholungsschlaf. Dann knurrte mein Magen und signalisierte laut und deutlich: Ich brauche neue Energie in Form von Nahrung.

Bei "Anna und Peter", einer sehr familiären Pizzeria vor Ort, fütterte ich meinen Körper mit verschiedenen Energien – Pasta, Wasser und viel Lachen. Die Gespräche mit Martin und Viola waren voller Humor, und wir tauschten einige Lebensweisheiten und Philosophien untereinander aus. Solche Gespräche liebe ich und freue mich, dass es immer mehr Menschen in meinem Leben gibt, mit denen ich diese Themen erörtern kann.

Entspannt zurück im Haus Lichtblick schenkte Martin mir noch das Angebot, Karten zu legen. Aus der ersten Frage entstanden zwei weitere und so ergab es sich, dass sich ein weiteres wichtiges Thema, das gesehen und erlöst werden wollte, offenbarte. Meine Angst vor meinem eigenen Potential und dem Schritt in meine eigene Macht. Immer, wenn es darum geht, mein Potential zu leben, bekomme ich Angst diese Macht zu missbrauchen. Und genau die Angst davor lähmt mich und behindert mich, meine wahres Potential, meine LebensaufGABE in diesem Leben zu leben.

Da ich bin, wie ich bin war klar, das Thema möchte ich mir auch ansehen. Schließlich bin ich nicht umsonst mit der Gabe der Schnelligkeit gesegnet, so kann ich auch in Windeseile einige Themen lösen, ohne dazwischen viel Zeit verstreichen lassen zu müssen/wollen. Endlich ist meine Schnelligkeit auch mal ein großer Vorteil für mich. So machte Viola mir das tolle Angebot am nächsten Tag unser Experiment auszuweiten und noch einen Schritt weiter zu gehen…. in die Badewanne.

Kerzen, ein warmes, nicht zu heißes Bad mit Basensalz bereichert umfängt mich am nächsten Morgen, als wir unsere nächste Session angehen. „Das warme Wasser erleichtert die Entspannung. Der Moment, in dem Du in die Emotion gleitest ist meist mit Verkrampfung gekoppelt. Diese Verkrampfung kann in warmem Wasser nicht anhalten. Es geht leichter. Es ist ein Gefühl von in der Quelle sitzen oder auch in Mamas Bauch, je nachdem welche Assoziation Dir besser gefällt.“ Es funktioniert. Ich fühle mich sehr wohl und entspanne mich von Minute zu Minute mehr.

Die geistige Welt wird um Hilfe gebeten und ich selber bitte um die Offenbarung des heutigen Themas, das angesehen und erlöst werden möchte. Ich liege in der Wanne und denke, na wird das was? Kommt heute etwas? Während mein Kopf mir noch weiß machen will, dass nichts passiert spüre ich einen Klumpen in meinem Magen. Er wird immer heißer. Fast als hätte ich Säure in meinem Magen, die mich verätzt. Kein schönes Gefühl. Ich lasse mich darauf ein und komme immer mehr in dieses unangenehme Gefühl. Ich würde am liebsten aus der Wanne hüpfen, doch dann erinnere ich mich, ich habe es gewollt. Ich bin hier, weil ich mir das Thema anschauen und erlösen wollte.

Also atme ich tief durch und gehe zurück in dieses Gefühl und plötzlich ist es da, das Wissen, das ich viele Menschen in den Tod geschickt habe. Oh mein Gott, ich bin eine Mörderin. Ich gab einen Befehl und sie gehorchten und gingen in den Tod. Wegen mir. Kein schöner Gedanke. Was habe ich getan? Verzweiflung, Ohnmacht und Schuldgefühle stiegen in mir auf. Panik breitet sich aus. Wie konnte ich das tun? Warum habe ich das getan? Ich drehe mich im Kreis. Plötzlich kommt ein anderer Gedanke. Warum waren die anderen so blöd und haben nicht von ihrem Recht Gebrauch gemacht Nein zu sagen? Sie sind selber schuld. Netter Versuch die Schuld abzuwälzen, doch dieser Gedanke erlöst mein Thema nicht.

Ich gehe wieder in mein Schuldgefühl und sehe mich, wie ich in Gram und mit großen Schuldgefühlen mein sicheres und luxuriöses Zuhause verlasse, um als arme Frau mein Opferdasein zu leben. Ich glaube diese Schuld nur durch Verzicht und Scham erlösen zu können, doch leider war dies ein Trugschluss. Mein Glaubenssatz: Ich werde nie wieder in meine Macht gehen und diese nutzen, war geboren und begleitet mich seither. Bis heute hatte ich Angst davor, wieder zu versagen. Aus einer Laune heraus eine fatale Entscheidung zu treffen, die andere in Schwierigkeiten bringen kann. Ich wollte nie wieder Verantwortung haben, geschweige denn sie nutzen und schon gar nicht ein „ Anführer“ sein. Wie komme ich also aus diesem Glaubenssatz raus?

„Hol Dir die Menschen noch mal vor dein inneres Auge. Schaffst Du das?“ Kaum hatte Viola dies ausgesprochen, waren sie schon da. Frauen, Kinder, junge Burschen. Sie hatten einfache Kleidung von Bediensteten an. Mägden und Bauern mit ihren Kindern. Ihre Gesichter waren so friedlich und warmherzig. Ich konnte es gar nicht glauben. Wo waren ihre Wut und ihr Hass auf mich? „Kannst Du sie bitten Dir zu verzeihen?“ „Das brauche ich gar nicht. Ich kann erkennen, dass sie mir nichts vorwerfen. Es ist unglaublich. Sie sind so gütig und liebevoll.“ Ich war platt. Wie konnte da sein? Wo war ihr Schmerz über meinen schicksalhaften Befehl? „Wir hatten eine Abmachung und wir haben sehr wohl unser Recht der freien Wahl genutzt. Unsere Wahl war es zugehen und Deinem Befehl zu folgen. Es ist alles gut. Wir hatten eine Seelenabsprache getroffen und die haben wir mit unserem Schritt eingelöst.“ In diesem Moment wurde mir etwas klar, ich selbst hatte meine Lernaufgabe nicht erkannt und bin davon gerannt, anstelle das ALLEIN SEIN zu lernen. Ich war auf eine Art erleichtert und gleichzeitig auch traurig meine Lektion nicht erkannt zu haben. Nun ging es also darum mir selbst zu verzeihen, dies war mit dem Wissen, das mir die anderen Menschen vergeben hatten, sehr leicht. „Ich vergebe mir.“ Es war mir wichtig dies laut auszusprechen. „Kannst Du nun diesen brennenden Schmerz gehen lassen und Deine Macht annehmen?“ fragte Viola mich. Konnte ich?

Ich lies mich fallen und fühlte in mich hinein. Mein Bauch brannte immer noch, doch es war keine brennende Säure mehr, sondern eher ein heißes Kribbeln, das nach oben floss. Es floss auf direktem Weg in mein Herz und dort wurde es fröhlich begrüßt, als ob sich alte Freunde nach langer Zeit wieder treffen. In mir breitete sich eine beschwingte Fröhlichkeit aus. Ich musste Lächeln und sah auf einmal ein Bild in mir. Das Bild konnte ich es nicht wirklich sehen sondern eher fühlen. Ein großer brauner Bär stand vor mir. Er lächelte mich an und trat hinter mich. In diesem Moment war es, als ob ich den Bären als Mantel anzog und mit ihm seine ganze Kraft. Es war eine Bärin, ich konnte ihre Wärme, Weichheit und das Behütet sein spüren. Gleichzeitig spürte ich die männliche Kraft, Schutz und Macht des Bären in ihr. Die männlichen und weiblichen Anteile waren harmonisch und ausgewogen. Es war ein herrliches Gefühl. In diesen Bärenmantel gehüllt, saß ich am knisternden Lagerfeuer. Die Funken sprühten und mir war klar, ich war nicht alleine. Um mich herum waren viele Wesen, die ich nicht sehen doch spüren konnte. Der Wald bot mir Schutz und dennoch konnte ich über mir die funkenden Sterne sehen. Es ist ein herrliches Bild, das ich immer wieder vor mein inneres Auge holen kann. Dieses Bild hatte eine neue Botschaft für mich: Ich bin Kraft- und Machtvoll und genieße die starke männliche und sanfte weibliche Energie meiner Bärin in mir.

Mit dieser neuen Energie und dem Wissen, das ich nun endlich meiner Angst in die Augen geschaut und sie gehen lassen hatte beendeten Viola und ich die Badesession. Ich nahm mir eine kurze Ruhepause, bevor ich mit Viola beim Mittagessen nochmal die Ereignisse der letzten zwei Tage Revue passieren ließ. Es ist unbeschreiblich, wie viel ich in diesen beiden Sitzungen erlösen konnte. Es war und ist ein großes Geschenk für mich und ich bin mir sicher, jeder Mensch, der sich seinen Ängsten und Themen stellen möchte, ist bei Viola an der richtigen Adresse. Sie hat eine wunderbare Methode kreiert sich liebevoll und gut behütet, seinen Themen zu nähern. Die Auflösung findet immer in der eigenen Geschwindigkeit statt. Es geht immer nur so weit, wie jeder einzelne bereit ist zu gehen. Es gibt kein Druck, kein Muss. Diese Transformationsarbeit ist wie einen Film anschauen. Du kennst das, was du auf der Leinwand siehst und erinnerst dich an das Gefühl, doch es ist nicht gefährlich. Du gehst in die Emotion, doch diesmal ist es nicht zu 100% sondern es ist eher ein Mitfühlen aus zweiter Reihe. Wir haben auch hier immer die Wahl uns den Weg einfach zu machen oder schwer. Viola beschrieb es an einem einfachen Beispiel. „Jede Frau weiß, dass die Geburt ihres Kindes mit Schmerzen verbunden sein wird. Sie hat nun die Wahl sich auf die Schmerzen zu konzentrieren und die Geburt als etwas Schmerzhaftes, Schweres zu sehen oder sich auf das Danach zu konzentrieren. Sprich, sich auf ihr Kind zu freuen und sich schon während der Geburt voll und ganz auf das wunderbare Geschenk des Lebens zu freuen. Es ist immer der Blickwinkel mit dem wir uns der Situation stellen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist in diese Emotion zu gehen, nur dann kann sich dein Körper von dieser alten Emotion erlösen. Es nur über den Kopf zu verarbeiten funktioniert nicht wirklich, dabei bleibt immer ein Teil der Emotion im Körper zurück und dieser unerlöste Teil tingelt dich Tag für Tag weiter.“ Ich danke Viola von Herzen, das sie den Mut hatte, sich ihren Themen zu stellen und nun ihre Erfahrung mit uns anderen Menschen teilt. Sie gibt uns das Wissen wie es funktioniert. Sie zeigt den Weg, sie übt mit uns und dann wir können unseren Heilweg alleine gehen. Jeder für sich und jeder in seiner Geschwindigkeit. Das Ziel ist für jeden dasselbe: Heil sein. ?

 

Cornelia Stemberger

August 2010

 
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KursleiterIn:
Viola Wemlinger
Kosten
ab 180 €
Veranstaltungsort
Haus Lichtblick Moliere-Straße 16 74582 Gerabronn
Voraussetzungen
gute Fähigkeit, sich selbst zu spüren (Körper-Empfindungen, Emotionen ...)
Kontakt
Viola Wemlinger
Dauer
2 Tage


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